Ach, du dickes kosmisches Ei – YLEM Parfums macht sich flugs auf in ungeahnte Dimensionen! Die junge Hamburger Duftwerkstatt, 2026 gegründet von Moritz „Mo“ Sülz, entschlüsselt förmlich mit Schallgeschwindigkeit die Geheimnisse der Kosmologie, um deren astronomische Phänomene in modernen, experimentellen Avantgardedüften abzubilden. Wir durchbrechen den Nebel interstellarer Wolken aus Gas und Staub.
In der Betrachtung von Himmelsgestirnen
Moritz Sülz, freier Kreativentwickler für Film und Foto und leidenschaftlicher Duftsammler, kolportiert seine Faszination für das Universum in moderne experimentelle Parfümerie. Sein junges Markenkonzept YLEM Parfums, erstmals im Frühling 2026 vorgestellt, entführt nicht nur Hobbyastronomen in unendliche galaktische Weiten. Die Hamburger Himmelsstürmer sind völlig schwerelos vertieft in die Weltei-Betrachtung, die Verwandlung von Sternennebel. Ylem, in den 1940ern geprägt von Physiker und Kosmologe George Gamow, beschreibt urzeitliches, in physikalischen Prozessen gebildetes Plasma, welches die Urknall-Nukleosynthese durchlief. Der aus dem Hebräischen abgeleitete Begriff erklärt dessen hypothetisches Verständnis von einer urzeitlichen Substanz, aus der alle Materie besteht. Von der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung gefahrlos in das nicht-toxische Flüssiggemisch abzuheben, stößt zwangsläufig auf unüberbrückbare Distanzen, doch einen exemplarischen Deutungsversuch ist die hanseatische Überfliegerstory wert.
Die derzeit drei Unisex-Kreationen, formuliert von Star-Parfümeur Andreas Wilhelm, durchlaufen einen mystischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Reifungsprozess, während deren Entwickler traumwandlerisch interstellaren Wolkenformationen hinterherjagen. Eingefangen und aufgelöst in sich verdichtenden liquiden Essenzen, lichtet sich schließlich die Nebelwand bei der kniffligen olfaktorischen Erforschung kosmischer Ursprünge. Raumfahrt-angelehntes Industriedesign enthüllt doppelbödige zylindrische Flakongeschosse mit scharf gezahnten Edelstahlkappen in mattschwarzen Rundboxen – das stromlinienförmige Entree ins Future Space der Dufttüftler.
Boom-Boom-Bäng zum Urknall!
EASTERN VEIL konzentriert sich auf die genaue Beobachtung des Cirrusnebels im Sternbild Schwan. Der Schleiernebel oder Veil Nebula ist ein Supernova-Überbleibsel, optisch sichtbar in der besenartig verzweigten Cygnus-Schleife mit fadenförmigen Filamenten. Gourmandige, salzige und würzig-holzige Noten von Rose, Popcorn, Peruanischem Pfefferbaum, Iris, Zucker. Eichenmoos, Ahornsirup, Moschus, Zeder und Amber schwingen sich als molekulare Einheit in flüchtigen ätherischen Strukturen zum diffus schimmernden Firmament empor. Nur mit Spezialteleskopen gibt der Soap Bubble Nebula seine zarte und kristalline Aura preis. Der planetarische Seifenblasennebel im Sternbild Schwan zeigt sich als filigranes kugelförmiges Gebilde, namensgebend für das Extrait de Parfum SOAP BUBBLE. Pfirsichblüte, Magnolie, pudrige Iris, weiße Blüten, Patschuli, Passionsfrucht, Pfingstrose, Vanille, Sandel und weißer Moschus materialisieren sich zu luftiger Präsenz mit einem irisierenden transparenten Anhauch von cremiger Blumenfrische.
EYE OF GOD rückt den 650 Lichtjahre entfernten Helixnebel im Sternbild Wassermann, auch „Auge Gottes“ genannt, in den spektroskopischen Blickwinkel. Das helle fluoreszierende Auge zieht den Betrachter magnetisch in den Bann, ein fantastisches Lichterspektakel mit urstofflicher Sogkraft. Kühle metallische und balsamisch-harzige Aromen von Birkenteer, Oud, Styrax, Muskatnuss, Zuckerwatte, Buddhaholz, Amber, Vanille und Labdanum vollziehen auf ihrer irrlichternden Reise die Synthese in reine Energie, gleißendes Leuchten und ehrfürchtiges Staunen unter dem Schirm makrokosmischer Aureole.
YLEM Parfums ist in Deutschland in ausgewählten inhabergeführten Top-Parfümerien sowie im Markenshop direkt erhältlich.
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